Anlaufen: (schwarz werden) von
Silber:
Silber ist ein relativ weiches Metall und es reagiert mit Sauerstoff.
Das heißt, daß Silber an der Luft im Laufe der Zeit
dunkler wird.
Auch mit den Säuren der Haut können manchmal Reaktionen
auftreten. (Schwarzwerden des Schmuckstückes oder Grünwerden
der Haut. Hängt oft vom persönlichen Befinden ab!)
Silber kann auch mit den Säuren verschiedener Pflegemittel
reagieren. z.B.: Parfum, Hautcreme, Sonnenöl, Haargel,
Haarspray usw.
Eingenommene Medikamente können durch die Hautoberfläche
auf Silberschmuck wirken.
Hormonelle Veränderungen können auf Silberschmuck
wirken, so daß plötzlich ein Schmuckstück
anläuft, das man jahrelang problemlos getragen hat.
Anlaufschutz:
Die Reaktion des Silber kann man verzögern, indem man
das Silber feinversilbert, also auf die Oberfläche des
925er Silbers einen Überzug von 999/ooo Silber galvanisch
aufbringt. Eine zweite Möglichkeit ist ein mechanischer
Anlaufschutz
Edelsteine:
Eine erste Unterscheidung kann man machen in kristalline und
amorphe Steine.
Amorphe Steine sind z.B. Lapislazuli, Malachit, auch Perlen.
Kristaline Steine sind in der Regel durchsichtig, bzw. fangen
das Licht, so daß sie einen intensiven Glanz erhalten.
Edelsteine sind nach Härtegraden eingeteilt, die unter
anderem ihren Wert ausmachen.
Bei unserem Silberschmuck meist verwendet werden: Topas, Citrin,
Lapislazuli, Malachit, Diamant, Brillant, Saphir, Mondstein,
Opal und die synthetischen Spinell u. Zirkonia. Seltener werden
Tanzanit, Rhodolit, Zirkon, Granat, Turmalin oder Iolith verarbeitet.
Farbsteine:
Edelsteine die früher Halbedelsteine genannt wurden,
heißen jetzt Farbsteine.
Feingehalt:
Beschreibt das Verhältnis des edleren zum unedleren Metall.
(S.a. Silber)
Geschwärztes Silber:
Silber wird mit Säure zur Oxidation gebracht. Die auftretende
Schwärzung wird leicht abpoliert, so daß sie einen
matten Schimmer erhält.
Legierung:
Zwei oder mehr Metalle werden in hochhitzefesten Tiegeln bei
sehr hohen Temperaturen eine bestimmte Zeitlang miteinander
verschmolzen. Bei Edelmetallen wird die daraus gewonnene Legierung
nach dem Gehalt des jeweils wertvolleren Metalls benannt (s.o.).
Lüster:
Leuchtkraft (Schimmer) der Oberfläche der Perle.
Mikron:
=1/1000 mm. Maßeinheit z.B. zur Dickebestimmung von
Vergoldungen.
Opake Steine:
Edelsteine, die nicht kristallin sind. Diese Steine sind in
der Regel undurchsichtig und amorph, d.h. sie sind in der
Lage Flüssigkeiten aufzunehmen (z.B. Lapislazuli).
Perle:
Normalerweise Naturperlen, ohne Eingriffe von Menschen entstanden.
Alles andere sind Kultur- oder Zuchtperlen
- Barockperle: Unregelmäßig
verformte Perle.
- Biwaperle: Zuchtperle aus
dem Biwasee in Japan.
- Mabeperle: Halbperle. Zuchtperle
aus der Mabemuschel.
- Majorcaperle: Künstliche
Perle aus Bleiglaskern mit Lack überzogen.
- Zuchtperle: Man setzt Mantelgewebe
in eine Muschel und regt so das Perlenwachstum an
Platinumgruppe:
Edelmetalle mit ähnlichen Eigenschaften. Platin, Palladium,
Rhodium, Iridium, Osmium und Ruthenium.
Rhodiniertes Silber:
Silber wird mit Rhodium galvanisch überzogen. Galvanische
Verbindungen erzeugt man im Elektrolytbad, ein Verfahren auf
elektrochemischem Weg, das ein Metall dauerhaft an ein anderes
bindet.
Rhodium:
ist ein Edelmetall aus der Platinumgruppe.
Karat:
Maßeinheit in 24 Stufen für den Goldgehalt einer
Legierung. 24k = reines Gold. (Heute seltener gebraucht)
Karat: (auch carat) Maßeinheit für Schmucksteine.
1 Kt = 0,2g.
Ringweite:
Amerikanische Art ist das Messen des Fingerdurchmessers. Europäische
oder speziell deutsche Art ist das Messen des Fingerumfanges
(wesentlich genauer!).
Silber:
Silber wird in verschiedenen Abbaustätten auf der ganzen
Welt gewonnen und als reines Silber 999/ooo gehandelt. Als
Schmuckmetall wird es mit Kupfer legiert um seine Festigkeit
und Bearbeitbarkeit zu verbessern
Der Stempel 925 bedeutet, mindestens 92,5 % sind reines, also
999/ooo Silber. Der Rest darf nur Kupfer sein. International
ist dieser Stempel anerkannt und das so gestempelte Silber
wird Sterling (echtes) Silber genannt
Wir bieten ausschließlich Sterling-Silber an.
Es gibt darüber hinaus noch andere Legierungen. Z.B.
835/ooo, oft im nahen und mittleren Osten verwendet.
Vergoldung:
Silber kann auf seiner Oberfläche mit Gold in allen seinen
Legierungen verbunden werden. Dies geschieht auf zweierlei
Arten:
- Elektrochemisch: Gold wird
in einer hauchfeinen Schicht elektrolytisch auf das
Silber aufgebracht. (Üblicherweise in Stärken
von 2-12 micron).
- Mechanisch: Gold oder eine
seiner Legierungen wird als feine Platte auf das Silber
aufgelötet.
Dies geht natürlich nur ab einer gewissen Materialstärke
des Goldes, so daß
dieses Verfahren immer teurer als das erste ist.
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